Wollte einer einst ein Jäger sein, dann musste er 72 hirschgerechte Zeichen kennen: 48 in der Fährte, 24 darüber, darum oder daneben. Da fallen Begriffe wie „Übereilen, „Beitritt“, „Burgstall“, „Wimpelschlagen“ oder „Kirchgang“. Und das umreisst auch schon im Wesentlichen den heutigen Wissenstand zum Thema. Denn mehr findet sich in der Literatur kaum, zumindest nicht in der, die heute generell zur Verfügung steht. Im weltweiten Netz findet sich hierzu auch nicht viel mehr. Man muss schon etwas wühlen, um auf die vollständige Liste der hirschgerechten Zeichen zu kommen. Jacob von Foilloux1 nennt 1590 eine Vielzahl davon, Hartig2 in seinem „Lehrbuch für Jäger“ insgesamt 36, Raesfeld3 führt im Jahr 1898 nur noch neun Fährtenzeichen auf, mit denen man die „Fährtenkunde, soweit sie sich zum sicheren Ansprechen der Hirschfährten aus den Eindrücken am Boden bezieht, schließen“ könne. Von den Himmelszeichen führt er fünf auf. Knaurs Großes Jagdlexikon4 ist da ausführlicher und listet 32 Fährtenzeichen auf sowie 11 Zeichen, die nicht mit der Fährte in Zusammenhang stehen. Heute sind nurmehr sieben Hauptzeichen – wenn überhaupt – im Gebrauch. Fündig wird man letzten Endes bei Heinrich Wilhelm Döbel5 in „Neueröffnete Jägerpractica oder der wohlgeübte und erfahrene Jäger“, erschienen 1754 zu Leipizig im Verlag Johann Samuel Heinsii sel. Erben. Döbel wurde 1699 geboren und mit 18 Jahren als Jäger wehrhaft gemacht. Ging für drei Jahre auf Wanderschaft und fand dann Dienst als Jäger im Harz und in Dessau. 1723 bis 1725 stand er als Jägerbursche in herzogl. Braunschweig-Wolfenbüttel’schen Diensten, ab 1733 in kursächsischen. Dort verfasste er auch das weiter oben erwähnte Buch. Döbel listet die besagten 72 Zeichen auf, unterscheidet aber nicht nach Fährten- und außerhalb der Fährte zu findenden Zeichen. Daher gebe ich zuerst in der Döbel’schen Reihung wieder.

Hirschgerechte Zeichen nach Döbel et al.
- Zwang, Zwingen:
Beim Ziehen hält Rotwild die Schalen geschlossen, presst dadurch beim Auftreten das Erdreich nach hinten. Der Hirsch zwingt stärker als das Tier. Lässt Schluss auf Stärke/Gewicht zu. Heute noch gebräuchlich. - Ballenabdruck im Zwang:
Der Ballenabdruck ist im Zwang beim Hirsch deutlicher und tiefer ausgeprägt als beim Tier, weil er das Körpergewicht vorn trägt. - Burgstall (auch Grimmen, Grommen, Burgel, Bürgel, Hübel genannt):
Durch die Höhlung der Schalen zwischen Ballen und Schalenrand entsteht in der Fährte eine Wölbung nach oben, insbesondere bei weichem Boden. Lässt Schluss auf Stärke/Gewicht zu. Heute noch gebräuchlich. - Beitritt:
Die Abdrücke von Vorder- und Hinterlauf stehen in etwa einen Finger breit nebeneinander. Insbesondere der Feisthirsch hinterlässt dieses Zeichen, gelegentlich auch das hochbeschlagene Tier. - Kreuztritt (auch Kreuzfährte, Dreiballenzeichen):
Tritt der Hirsch mit dem Hinterlauf so in die Fährte des Vorderlaufs, dass er dessen äußeren Ballen überdeckt, mithin nur drei Ballen in der Fährte stehen, spricht man von diesem Zeichen. Ebenso wie der Beitritt weist es den Feisthirsch aus oder das hochbeschlagene Tier. Döbel nennt dieses Zeichen als besonders gerecht. - Zurückbleiben (auch Hinterlassen, Hinterlass, Erfüllung):
Sehr feiste, insbesondere aber alte Hirsche setzen infolge eingeschränkter Beweglichkeit den Hinterlauf seitlich hinter den Tritt des Vorderlaufs. Döbel führt das auf versteifte Sehnen und Gelenke zurück. Mit zunehmendem Alter wird auch das Zurückbleiben deutlicher. Das Zeichen ist auch gelegentlich bei hochbeschlagenen Tieren sichtbar. Raesfeld fasst es mit den beiden vorhergehenden Zeichen zusammen, „denn sie sind Ursachen einer Wirkung“. In dieser Zusammenfassung als „Ballenzeichen“ sind sie heute noch gebräuchlich. - Übereilen (auch Überholung, Übereilung):
Das ist sozusagen der genaue Gegensatz zum Zürückbleiben. Das Wild setzt den Hinterlauf vor den Vorderlaufs oder teilweise in dessen Spitze. Das Zeichen weist auf junge Hirsche hin. - Vierballenzeichen:
Es entsteht, wenn das Übereilen so ausfällt, dass die Ballenabdrücke von Hinter- und Vorderlauf sich in Form eines vierblättrigen Kleeblattes berühren. Laut Döbel weist dieses Zeichen ausnahmslos den jungen, schwach veranlagten Hirsch aus, nicht aber das Tier. - Blenden (auch Blendtritt):
Setzt der Hirsch den Hinterlauf beinah passgenau in den Tritt des Vorderlaufs, verbreitert er damit diesen Abdruck. Junge oder geringe Hirsche hinterlassen dieses Zeichen, der breiter wirkenden Abdruck „blendet“ aber auf einen stärkeren Hirsch, täuscht diesen also vor.
Grafik mit freundl. Genehmigung der „HALALI“ - Schluss:
Ein vollkommen passgenaues Setzen des Hinterlaufs in das Siegel des Vorderlaufs, so dass es wie ein einzelner Schalenabdruck wirkt. Nach Döbel beinah eindeutig auf einen Hirsch, so gut wie nie auf ein Tier weisend. Knaurs Jagdlexikon und Hartig sagen das genaue Gegenteil: beim Tier immer, beim Hirsch selten. - Pürzel:
Beim Schluss kann da, wo Schalen und Ballen zusammenstoßen, ein kleines Erdhäufchen aufgeschoben werden. Weist rein auf den Hirsch hin. - Schrank (auch Schränken, Geschränk, voller Mann):
Die seitliche Abweichung von der Mittellinie der Fährte und damit von der Körpermitte. Junges Rotwild schränkt kaum, die Trittsiegel stehen beinahe in gerader Linie hintereinander. Je stärker das Wild, umso breiter wird der Schrank. Mithin ist er beim Feisthirsch am stärksten, Knaur gibt 10-14cm an. Beim Tier ist der Schrank am stärksten, wenn es hochbeschlagen ist, also im Frühjahr.
Döbel räumt im späten 18. Jahrhundert mit einigen Sagen über den Schrank auf:
„Es wollen sich doch einige vorstellen (…), dass der Hirsch den Schranck auf die Art vollführte, dass er die Läufe über einander würfe wie ein besoffener Bauer. (…)Auch wollen einige dieser wunderlichen Meinung beypflichten, der Hirsch schrenckte und gienge auseinander gekretzscht, wegen seines Kurtz-Wildprets, um solches zu schonen und nicht anzustreichen. Wäre dem also, so müste er auch dergleichen zwischen den Vorder-Läufen haben; und noch eher müste das Thier schrencken, wann es das Euter voller Milch hätte.“
Der Schrank ist heute noch als hirschgerechtes Zeichen gebräuchlich. - Schritt:
Bezeichnet die Schrittlänge von Schalenspitze Hinterlauf zu Schalenspitze des anderseitigen Vorderlaufs. Je stärker das Stück ist, umso länger wird der Schritt. Ein Hirsch vom dritten Kopf schreitet bereits weiter als ein Alttier. Döbel bezeichnet einen Hirsch mit einer Schrittlänge von anderthalb Schuh (nach sächsischem Maß 43cm) als „jagdbar und kann zehn Enden tragen“. Georg Ludwig Hartig nennt 1810 folgendes durchschnittliche Maß nach im Württembergischen gemachten Versuchen:
Kalb/Sommer 33cm
Kalb/Herbst 36cm
Schmaltier/Sommer 41cm
Gabler und Alttier 44cm
6-Ender 51cm
8-Ender 52cm
Zehner 59cm
Zwölfer 61cm
14-Ender 62cm
16-Ender 63cm
Döbel nennt Schrank und Schritt als die „vornehmsten“, also die besten Zeichen, um einen Hirsch an der Fährte anzusprechen.
Grafik mit freundl. Genehmigung der „HALALI“ - Abtritt (auch Abschritt, Abschnitt, Gräslein, Gräseln. Gruen, Murb):
Tritt Rotwild auf frisches Gras oder junges Getreide, schneidet der Hirsch die Halme mit den Schalen glatt ab (er „gräselt“), das Tier zerquetscht sie. Findet man solchen Abschnitt und hält ihn ins Licht, kann man ungefähr sehen, wie alt die Fährte ist – je nachdem ob die Schnittkante noch saftig oder bereits dürre ist. Heute noch gebräuchlich. - Wenden (auch Himmelszeichen, Himmelsleiter, Gewende, Gebend):
Zieht der Hirsch durch dichten Bestand, wird er mit dem Geweih Blätter umwenden oder auch kleinere Zweige abbrechen, die dann dürr herunterhängen. - Fegen (auch Gefege, Schlagen, Geschläge, Himmelsspur):
Wie alle geweihtragenden Wildarten streift auch der Rothirsch den abgestorbenen Bast an Sträuchern und Bäumen ab. Dabei entstehen Schadstellen an der Rinde, die leicht zu erkennen sind. Je stärker der Hirsch, umso stärker ist auch der Baum oder Strauch, den er sich als Widerlager aussucht. Auch die Höhe der befegten Stellen gibt Hinweise auf die Stärke. - Oberrücken (auch Geäfter):
Die so bezeichneten Afterklauen des Rotwildes geben, sofern sie sich im Erdreich oder Schnee abdrücken, Aufschluss über Alter und Geschlecht. Beim Tier sind die Oberrücken schmal und spitz, bereits beim jungen Hirsch aber deutlich stumpfer und stärker. Laut Knaur haben diese Abdrücke beim Tier einen Durchmesser von 13-15,5mm, beim jagdbaren Hirsch von 20-22,5mm. Das zeichen ist heute noch gebräuchlich. - Einschlag (auch Inschlag, Auswurf, Mitnehmen):
Beim Ziehen über Gras, Moos, junges Getreide o.ä. klemmen sich gelegentlich Pflanzenteile zwischen den Schalen fest und bleibt später, insbesondere auf hartem Untergrund, in der Fährte liegen. Ähnlich wie beim Abtritt kann man aus dem Zustand der Pflanzenteile auf das Alter der Fährte rückschließen. - Insiegel (auch Hirschschuh, Schuh):
Zieht Rotwild über weichen, lehmigen Boden, bleibt oft Erde in den Schalen hängen und fallen später. So liegt ein genauer Abdruck der Schale mit breitem Rand in oder neben der Fährte. Diese Fladen sind beim Hirsch größer als beim Tier. Heute noch gebräuchliches Zeichen. - Näslein (auch Näschen):
Dieses Zeichen entsteht nach Döbel beim Schluss (siehe dort), wenn sich Erdreich zwischen den Schalen im vorderen Drittel hochschiebt und stehen bleibt. Es weist den Hirsch aus (weil er infolge des höheren Körpergewichts geschlossener tritt), gelegentlich das starke Alttier. - Stumpf (auch Stümpfe):
Die Spitzen der Schalen des Rotwildes nützen sich mit der Zeit ab und werden stumpfer, insbesondere auf dem felsigen Untergrund des Gebirges. Das geschieht beim Tier ebenso wie beim Hirsch. Durch das höhere Körpergewicht ist die Abnutzung beim Hirsch allerdings stärker, der Stumpf damit ausgeprägter als beim Alttier. Laut Knaur werden die Schalen des Alttieres allenfalls so stumpf wie die eines geringen Hirschen. Döbel legt auf dieses Zeichen hohen Wert. Raesfeld gibt den sachdienlichen Hinweis auf gotischen und romanischen Bogen als Unterscheidungsmerkmal zwischen Hirsch und Tier. - Eintritt:
Dieses Zeichen erwähnt nur Döbel, gibt ihm aber keine gesonderte Bezeichnung, daher die von mir gewählte. Nach Döbel hinterlässt der Hirsch auf Vorder- und Hinterlauf gleich tiefe Trittsiegel. Beim Tier sind die Eindrücke auf dem Vorderlauf demnach tiefer als hinten. - Fädlein:
Ist sozusagen das verlängerte Näslein, also aufgeschobenes Erdreich zwischen den Schalen über deren gesamte Länge. Das Fädlein ist beim Tier breiter als beim Hirsch. - Scheubel (auch Scheibchen, Scheube, Schub):
Hat es nach längerer Trockenzeit auf hartes Erdreich geregnet, heftet sich Bodenmaterial in die Höhlung (Hohle) der Schalen, fällt dann ab und liegt in der Fährte – ähnlich wie das Insiegel, nur ohne dessen erkennbaren Rand. Kommt bei Hirsch und Tier vor. - Ballen I:
Die Ballen sind beim Hirsch länger und daher besser in der Fährte zu sehen als beim Tier. - Ballen II:
Die Ballen des Hirsches sind auch breiter und stärker als des Tiers, dessen Ballen schmal sind. - Ballen III:
Setzt der Hirsch den Lauf kräftig in den Boden ein, drücken sich die Ballen beinah in Herzform ab, weil sie eng beisammenstehen. Das trifft laut Knaur bereits beim Spießhirsch zu. Beim Tier schließen die Ballen nicht aneinander. Hartig fasst diese drei Zeichen auf eines zusammen. - Stärke des Trittsiegels:
Das Trittsiegel des Hirsches ist immer breiter als das eines Tieres, ebenso ist das Trittsiegel des stärkeren Hirschen breiter als das des schwächeren. Hartig gibt dazu folgende Durchschnittsmaße nach im Württembergischen gemachten Versuchen an:Alter Vorderlauf mm Hinterlauf mm Kalb Sommer/Herbst 32,7/37,2 30,4/33,9 Schmaltier/-spießer 45,6/47,4 42,4/44,0 Gabler und Alttier 50,7 46,3 Sechser/Achter 53,0/55,2 48,5/50,8 Zehner/Zwölfer 57,5/60,9 53,1/55,3 Vierzehner/Sechzehner 64,3/67,2 57,5/61,0 - Unterschiedlicher Schrank:
Laut Döbel schränkt der Hirsch auf den Vorder- stärker als auf den Hinterläufen. Beim Tier dagegen ist der Schrank auf vorder- und Hinterlauf gleich. - Reiflein (auch Reifchen, Reifel, Reif):
Entsteht, wenn der Hirsch beim Blenden (siehe dort) seitlich am Schalenabdruck Erdreich oder Schnee aufschiebt: Dadurch entsteht ein grob halbmondförmiger Saum. - Kränzen:
Bei sehr hartem Boden zeichnet sich gelegentlich nur der äußere Umriss der Schalen ab, weder Ballenzeichen oder Fädlein, Reiflein o.ä. sind erkennbar. Dann spricht man vom Kränzen. Nach Döbel weist das Zeichen rein auf einen Hirsch hin, Tiere hinterlassen dieses Zeichen demnach nicht, sondern nur Eindrücke der Schalenspitzen. - Kleines Scheibchen:
Siehe Scheibchen, in diesem Fall aber zerbröckelt. Döbel nennt die Größe eines „Dreiers“, in etwa die Größe einer 50-Cent-Münze. - Lecklein (auch Lecken, Löchlein):
Entsteht beim Zurückbleiben. Durch den Zwang (siehe dort) bohren sich die Schalenspitzen des Hinterlaufs ins Erdreich und hinterlassen ein kleines Loch. - Wendung am Boden:
Auch hier bleibt Döbel, der als einziger das Zeichen erwähnt, eine genauere Bezeichnung schuldig, – daher die von mir gewählte. Zieht ein Hirsch über Moos oder Laub, reißt er Material und Bodenteile heraus, die dann später umgeklappt liegen bleiben. - Abstand der Oberrücken voneinander:
In der Flucht drücken sich beim Hirsch die Oberrücken (ähnlich wie beim Schwarzwild) im Boden ab. Je weiter auseinander die Abdrücke stehen, desto reifer ist der Hirsch nach Döbel. - Abstand der Oberrücken vom Ballen:
Falls das Rotwild – sei es in der Flucht oder beim Ziehen auf weichem Untergrund – Abdrücke der Oberrücken hinterlässt, gibt nach Döbel der Abstand zwischen Ballen und Geäfter Aufschluss über das Geschlecht. Beim Hirsch stehen die Geäfter demnach gut drei Finger breit vom Ballen weg. - Winkelung der Oberrücken:
Nach Döbel setzt der Hirsch die Oberrücken mehr in die Quere, beim Tier stehen sie mehr auf die Ballen zu. - Tiefe des BallENABDRUCKS:
Zeichen der Fluchtfährte des Rotwildes. In der Flucht werden die Schalen angewinkelt. Damit trifft der Ballen zuerst im Erdreich auf und hinterlässt einen tieferen Eindruck als der Rest der Schalen. - Beuchel (auch Beuschel):
Zieht Rotwild am Hang entlang, lastet mehr Gewcht auf den talseitigen Schalen. Dadurch rollt sich – je nach Bodenbeschaffenheit – Erdreich an deren Außenrand in einer eiförmigen Wulst ab. Beim Hirsch fällt dies stärker aus, beim Alttier kommt es nur bei weichem, Boden zur Bildung des Beuchels. - Übermachtes Zwingen:
Hinten stark zwingende Hirsche, wenn sie in mit dem Hinterlauf direkt in das Siegel des Vorderlaufs treten, hinterlassen dadurch einen deutlich kleiner wirkenden Abdruck. Der Unterschied geht nach Döbel so weit, dass der vordere Abdruck auf einen Zehner, der hintere auf einen Schmalspießer schließen lasse. - Reine Fährte:
Durch Schluss und Zwang, mithin durch das höhere Körpergewicht des Hirsches bleibt seine Fährte in weichem Sand oder Boden sauberer stehen als die des Tieres, die beim Abrollen wieder zufällt. - Wandung:
Auf lockerem Boden oder in weichem Sand bleibt beim Schalenabdruck des Hirsches eine sichtbare Wand an der Außengrenze des Trittsiegels stehen. Beim Tier fällt diese Wandung nach innen ins Trittsiegel zusammen. - Hohes Insiegel:
Zieht Rotwild über mooriges Gelände oder sehr weichen Boden, hebt er Material mit den Schalen heraus, das dann wieder von den Schalen abfällt und umgekehrt vor der Fährte zu liegen kommt. - Schlosstritt:
Steht ein Hirsch aus dem Bett auf, setzt er einen Hinterlauf direkt unter sich, um sich hochzustemmen. Dieser Tritt steht dann mitten im Bett. Kahlwild setzt den entsprechenden Tritt seitlich neben das Bett. Auch hier ist das höhere Körpergewicht des Hirsches ausschlaggebend. - Widergang:
Wenn ein Hirsch zu Holz zieht, bleibt er gern an der Feld-Wald-Kante stehen, wechselt dann einige Gänge in der eigenen Fährte zurück und zieht dann erst in den Wald, meist im spitzen Winkel zum Widergang. - Tritttiefe:
Der schwerere Hirsch hinterlässt generell tiefere Trittsiegel als das Tier. Auch dieses Zeichen erwähnt Döbel ohne eine genauere Bezeichnung zu geben. - Schleifen:
Auch hier beschreibt Döbel ein Zeichen, ohne ihm eine genauere Bezeichnung zu geben. In tiefem Geläuf „schlurft“ ein Hirsch aufgrund seiner breiten Schalen stärker als ein Tier. - Äser- oder Verbisshöhe:
Dadurch, dass der Hirsch im Bau höher steht als das Tier, sind auch Verbissspuren höher an der Vegetation zu finden. - Äsungs- oder Verbissspur:
Abgesehen vom Schälen, das als ein recht eindeutiges Zeichen des Rotwildes angesehen werden darf, sind die genaueren Verbisspuren an der Vegetation aufschlussreich: wo der Hirsch Getreide oder Forstpflanzen verbeisst, hinterlässt er nach Döbel scharfe Bisskanten. Das Tier quetscht eher ab. Auch hier ist die Höhe der Verbissspuren an der Vegetation hinweisgebend auf Rotwild. Bei anderen Autoren findet dieses Zeichen unter den hirschgerechten ebenso wenig Erwähnung wie das Schälen, was besonders bei ausgewiesenen Forstmännnern wie Raesfeld oder Hartig bemerkenswert ist. Foilloux behauptet, das jüngere Stücke Rotwild äsen „und zerhauwen das Holtz wie die Ochsen. Der Hirsch zu zehen enden, ässet zärtlich und saugt nur daran, damit er den süßten und subtilesten safft darauß haben möge.“ - Bodenschäden:
Nach Döbel hinterlässt das Rotwild solche in Rüben oder anderen Erdfrüchten, indem es mit den Vorderläufen Löcher in den Acker schlägt. - Brunftplatz (auch Blohm, Plan):
Döbel und Hartig erwähnen dies als hirschgerechtes Zeichen. Döbel nimmt den Brunftplatz in seiner Gesamtheit, Döbel nur den Ort. Die Zurichtung desselben durch Wegschlagen des Bodenbewuchses mit den Vorderläufen und die am Ort abgegebenen Brunftschreie bezeichnet er als Plätzen. - Wimpelschlagen (auch Wimbel, Ruren, Murben):
In der Brunft schlagen Hirsche mit dem Geweih und den Vorderläufen Ameishaufen auseinander, wohl zum Stressabbau. Döbel nimmt an, dass der Hirsch das „zu seiner Artzeney und Stärkung thue“. Das zeichen weist aber nicht rein auf den Hirsch hin, Knaur beschreibt, dass auch gelegentlich das Kahlwild mit den Läufen in Ameishaufen wimpelt. - Gangart:
Nur Döbel nennt sie als Zeichen: der Hirsch gehe geschwinde ins Feld und trolle zu Holz. - Kirchgang:
Dieses Zeichen sowohl Döbel als auch Knaur als hirschgerecht, bei Hartig wie Raesfeld wird es nicht aufgeführt: Wenn der Hirsch in der Morgendämmerung zu Holz, also in den Wald, zieht, tut er das langsam und gemächlich. Oft legt er dabei einen Widergang (siehe dort) ein. - Wechseltreue:
Döbel und Hartig beschreiben, dass sich der aufhabende, zumal der stark aufhabende, Hirsch lieber an bereits begangene Wechsel hält. Sie bieten ihm wegen des bereist vorhandenen Gewendes (siehe Wenden) weniger Widerstand. Er nimmt gern Schneisen und Wege, auf dem Acker Furchen an. Das Kahlwild hat diese Sorge nicht und kann daher auf jedem beliebigen Pfad die Deckung aufsuchen. - Position im Brunftrudel:
Der Hirsch zieht seitlich am oder hinter dem Brunftrudel. - Knacken (auch Knicken):
Das Knacken der Sehnen und Gelenke beim anwechselnden Hirsch wird bei Knaur und Döbel als hirschgerechtes Zeichen beschrieben. Döbel führt das auf Körper- und Geweihgewicht zurück. Wahrscheinlich ist das Knacken aber eher ein Hinweis auf das Alter des anwechselnden Wildes. - Trägerstärke:
Der Hirsch hat den stärkeren und dickeren Träger als das Tier. Nur Döbel erwähnt dieses offensichltiche Zeichen als hirschgerecht. - Brunftmähne:
Auch diese wird bei Döbel (und nur bei ihm) als hirschgerechtes Zeichen geführt. - Färbung:
Wiederum nur bei Döbel erwähnt. Der Hirsch ist am Träger und Körper dunkler gefärbt als das Tier, zumal in der Brunft. - Haltung:
Der Hirsch trägt das Haupt höher und sich insgesamt aufrechter als das Tier. Wiederum nur Erwähnung bei Döbel. - Fester Tritt:
Durch den bereits erwähnten Zwang tritt der Hirsch fester auf als das Tier. Kahlwild rutscht leichter, besonders wenn es frisch auf harten Boden geregnet hat. - Fährte in hohem Gras:
Nach Döbel steht Gras, das vom jagdbaren Hirsch beim Ziehen niedergedrückt wird, nicht mehr auf. Wo er hintritt, wächst sozusagen „kein Gras mehr“. In der Fährte des Tieres richten sich die Halme aber rasch wieder auf. - Fährte in niedrigem Gras:
Der Hirsch nimmt beim Aufteten alles Gras mit, das er niedertritt. Beim Tier bleibt zwischen den Schalen Gras in der Fährte stehen – sozusagen ein Fädlein aus Gras. - Fährte auf zähem kurzem Gras oder Moos bei Tau:
Taunasses Material, das vom Hirsch niedergetreten wird, bleibt gebogen stehen, bis die Sonne den Tau hat verdunsten lassen. Dann richtet es sich wieder auf. - Ereilen:
Setzt der Hirsch den Hinterlauf so in das Trittsiegel des Vorderlaufs, dass er diesen zur Hälfte oder mehr, aber nicht völlig überdeckt, entsteht dieses Zeichen. Bei Alttieren kommt das selten vor. - Geschlepp (auch Geschlerf):
Beim Ziehen durch tiefen Schnee (laut Döbel auch durch tiefen Sand) hinterlässt der Hirsch eine breitere Spur als das Tier. - Schneeballen:
Döbel wiederholt hier inhaltlich die Angaben zum Insiegel, wenn dieses im weichen Schnee entsteht. - Nässen:
Der Hirsch nässt unter zwischen die Trittsiegel, das Tier laut Döbel in die Trittsiegel. Knaur und Hartig präziseren das dahingehend, dass der Hirsch zwischen die voreinander stehenden Trittsiegel nässt, also im Ziehen. Das Tier dagegen nässt zwischen nebeneinander stehende Trittsiegel, mithin im Stehen. Die Hinterläufe sind dann oft breiter gestellt. Foilloux formuliert es so: „Dann alles was gefotzt ist, stallet mitten in die Fährt.“ - Grenzlinien:
Der Hirsch zieht auf dem Acker gern längs der Furche, im Wald gern längs der Schneisen oder Wege. Auch das hängt, wie die vorerwähnte Wechseltreue, mit dem Gewende zusammen. Das Tier zieht eher kreuz und quer. - Auswärtsgehen (auch Richtung der Tritte):
Im Ziehen setzt der Hirsch die Schalen, genauer die Stümpfe, nach außen gedreht (Döbel sagt „wie ein Frantzösischer Tantzmeister“). Beim Tier dagegen stehen die Stümpfe fast parallel zur Fährtenrichtung. An der Richtung der Tritte kann man ablesen, welcher Lauf aufgesetzt wurde: der linke weist nach links, der rechte nach rechts. Das ist hilfreich, wenn man aus zwei Trittsiegeln die Fährte machen will. Man kann dann – gemessen an der Schrankbreite – den nächsten Tritt finden. - Losung:
Der Unterschied zwischen der Losung von Hirsch und Tier nach Näpfchen und Zäpfchen sollte jedem Jagdscheinabsolventen geläufig sein. Aber je nach Jahreszeit weist sie eigene Beschaffenheit auf, was auf Grund des unterschiedlichen Äsungsangebot im Jahresverlauf logisch ist. Döbel und Hartig legen hierauf großen Wert.
Hirsch:
Im Frühjahr, bei guter Äsung, werden die Lorbeeren weicher, breiter im Durchmesser, sie fallen in Haufen und hängen teilweise zusammen, ähnlich der Losung von Schwarzwild. Näpfchen und Zäpfchen sind vor der Feistzeit weniger stark ausgebildet. In der Feistzeit ist sie oft von einer schleimigen Schicht umgeben, die von starker Äsung herrührt. Die Lorbeeren werden auch länger und sind hart. Näpfchen und Zäpfchen werden sichtbar. Während der Brunft und im Winter verschwindet die Schleimschicht, die einzelnen Beeren werden dünner.
Tier:
Fast das gesamte Jahr über sind die eichelförmigen Lorbeeren kleiner und magerer als beim Hirsch. Eine Schleimschicht tragen sie nur bei feister Äsung. Bei Gelttieren bleibt die Schleimschicht länger.
Grafik mit freundl. Genehmigung der „HALALI“
Soweit die 72 hirschgerechten Zeichen, wie Döbel sie aufführt. Bei anderen Autoren finden sich aber noch weitere Zeichen, die sich deutlich nach Fährten- und nicht zur Fährte gehörigen Zeichen unterscheiden lassen.
Fährtenzeichen
- Bleizeichen:
Wenn der Hirsch auf Stein oder Fels tritt, kann sich durch Abrieb die Kontur der Schalen wie mit Bleistift gezeichnet abbilden.4 - Burz:
Entsteht, wenn der Hirsch in der Flucht mit den Stümpfen ein kleines Erdkügelchen nach vorn auswirft.4 - Tauschlag:
Jedes Wild hinterlässt beim Ziehen durch taunasse Wiesen eine deutlich sichtbare Spur, die dunkelgrün gegen das umgebende Gras absteht. Beim Hirsch ist sie breiter als beim Tier.4
Nicht zur Fährte gehörige Zeichen
- Scherzen:
Gelegentlich schlagen Hirsche mit dem Geweih den Erdboden auf, wühlen darin herum und werfen Erdbrocken und Grassoden herum.2 4 - Bast:
Zur Fegzeit im Sommer (früher galt der Johannistag am 24. Juni als Stichtag5) kann man Bastfetzen finden. Je später im Sommer man frische findet, umso älter ist der Hirsch, der sie hinterlassen hat. Findet man frischen Bast im September, ist er von einem Hirsch vom ersten Kopf. - Plätzen:
Der Hirsch schlägt sich mit den Läufen eine Kuhle ins Erdreich und setzt sich hinein, um sich zu Kühlen. Das geschieht häufig in der Brunft.4 - Suhle:
Wenn sich der Hirsch suhlt, sind am Rand gelegentlich Abdrücke seiner Stangen zu finden. Die können so genau sein, dass sich Stärke und Endenzahl ablesen lassen. 4 - Teerbaum:
Lässt sich auf hartem Boden (Fels, starke Trockenheit o.ä.) der Hirsch nicht Fährten, stellte man früher auf einem angenommenen oder vermuteten Wechsel mit Holzteer bestrichene Stangen auf. Der Hirsch sollte sich dann daran scheuern und schlagen und sich so verraten.4 - Anstrich:
Geht die Fährte durch hohes Gras oder Gebüsch, werden zuweilen Halme vom Wildkörper abgeknickt. An der Höhe der Knickstellen kann man Rückschlüsse auf die Körpergröße, das Geschlecht und in Maßen auch auf die Stärke ziehen.1
Soweit die Zeichen, die ich bei den Alten finden konnte. Was sind aber nun genau die 48 Fährten- und die 24 nicht zur Fährte gehörigen Zeichen? Aus Döbels Auflistung und den Angaben anderer Autoren, ergibt sich folgende Tabelle:
| Fährtenzeichen | ||
| Zwang/Übermachtes Zwingen | Einschlag | Reine Fährte |
| Ballenabdruck im Zwang | Insiegel | Wandung |
| Burgstall | Hohes Insiegel | Schlosstritt |
| Beitritt | Näslein | Schleifen |
| Kreuztritt | Stumpf | Gangart |
| Zurückbleiben | Eintritt | Fester Tritt |
| Übereilen | Tritttiefe | Fährte im hohen Gras |
| Vierballenzeichen | Fädlein | Fährte im niedrigen Gras |
| Blenden | Scheubel | Fährte im Tau |
| Schluss | Kleines Scheibchen | Ereilen |
| Pürzel | Ballen I | Geschlepp |
| Schrank (mit Unterschieden) | Ballen II | Schneeballen |
| Schritt | Ballen III | Nässen |
| Abtritt | Tiefer Ballenabdruck | Bleizeichen |
| Oberrücken | Stärke des Trittsiegels | Burz |
| Oberrücken Abstand und Winkel | Beuchel | Tauschlag |
| Nicht zur Fährte gehörig | ||
| Wenden | Kirchgang | Grenzlinien |
| Fegen | Wechseltreue | Losung |
| Widergang | Position im Brunftrudel | Scherzen |
| Äserhöhe | Knacken | Bast |
| Äsungsspur | Trägerstärke | Plätzen |
| Bodenschäden | Brunftmähne | Suhle |
| Brunftplatz | Färbung | Teerbaum |
| Wimpelschlagen | Haltung | Anstrich |
- „New Jaegerbuch“, Jacob von Foilloux, Bernhart Jobin. Straßburg, 1590 ↩︎
- „Lehrbuch für Jäger und die es werden wollen“, Georg Ludwig Harti, Rötzl und Kaulfuß, Wien sowie J.G. Cotta’sche Buchhandlung, Tübingen, 1812 ↩︎
- „Das Rotwild“, Ferdinand von Raesfeld, Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1898 ↩︎
- „Knaurs Großes Jagdlexikon“, Gerhard Stiglwanger, Ilse Haseder, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, 1984 ↩︎
- „Neueröffnete Jägerpractica oder Der wohlgeübte und erfahrene Jäger“, Heinrich Wilhelm Döbel, im Verlag Johann Samuel Heinsii sel. Erben, Leipzig, 1754 ↩︎
- „Knaurs Großes Jagdlexikon“, Gerhard Stiglwanger, Ilse Haseder, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, 1984 ↩︎
- „Knaurs Großes Jagdlexikon“, Gerhard Stiglwanger, Ilse Haseder, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, 1984 ↩︎
- „Knaurs Großes Jagdlexikon“, Gerhard Stiglwanger, Ilse Haseder, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, 1984 ↩︎
- „Lehrbuch für Jäger und die es werden wollen“, Georg Ludwig Harti, Rötzl und Kaulfuß, Wien sowie J.G. Cotta’sche Buchhandlung, Tübingen, 1812 ↩︎
- „Knaurs Großes Jagdlexikon“, Gerhard Stiglwanger, Ilse Haseder, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, 1984 ↩︎
- „Knaurs Großes Jagdlexikon“, Gerhard Stiglwanger, Ilse Haseder, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, 1984 ↩︎
- „Knaurs Großes Jagdlexikon“, Gerhard Stiglwanger, Ilse Haseder, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, 1984 ↩︎
- „Knaurs Großes Jagdlexikon“, Gerhard Stiglwanger, Ilse Haseder, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, 1984 ↩︎
- „New Jaegerbuch“, Jacob von Foilloux, Bernhart Jobin. Straßburg, 1590 ↩︎

Eine umfassende Darstellung der zusehends verloren gehenden Erkenntnisse unserer Altmeister;
Sollte es sich aber bei den Wiedergängen nicht eher um Widergänge handeln?
Meister Tünsmeyer, Sie haben vollkommen recht. der peinliche Schreibfehler wurde korrigiert. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!
So umfassend wie wertvoll ist Ihre Übersicht und Beschreibung der hirschgerechten Zeichen. Auch wenn die Mehrzahl der heutigen Jäger diese Zeichen nicht mehr – vollständig – kennt und erst recht nicht anwendet, so darf das Wissen um sie und deren Kenntnis doch nicht verlorengehen. Denn das bedeutete doch zugleich nicht nur einen Verlust an jagdlichem Handwerk, sondern auch an jagdkulturellen Werten.
Mir sind diese 72 Zeichen ein Begriff, sie wurden mir vor mehr als drei Jahrzehnten in einer noch traditionell-konventionellen jagdlichen Ausbildung von meinen waidgerechten Ausbildern und Lehrprinzen vermittelt und ich wende sie auch an. Der Ehrlichkeit halber muß ich jedoch einräumen, dass ich längst nicht alle Zeichen aus dem Stehgreif hätte nennen können und sich zumindest meine jagdliche Praxis bislang auf die wesentlichsten Zeichen beschränkt.
Haben Sie vielen Dank dafür, lieber Graf von Quadt.
Ganz herzlichen Dank, lieber Herr Schauff!
Ich hatte immer nur – neben der Handvoll bekannter Zeichen – von der magischen Zahl 72 gehört und mich darum auf die Suche begeben. Noch nicht einmal Raesfeld nennt die komplette Zahl, Hartig grade noch die Hälfte.
Ich denke nicht, dass heute noch alle 72 stichhaltig sind, auch weil Rotwild nicht mehr lanciert oder par force gejagt wird. Aber sie sind jagdliches Kulturgut, und das will erhalten sein.
Mit Dank und Waidmanns Heil!
Bertram Quadt